It's all possible
Das Wort Facility kommt aus dem Englischen und ist der Sammelbegriff für Einrichtungen, Gebäude und Anlagen jeder Art. Der Arbeitsbereich Facility Management umfasst also alle Tätigkeiten, die mit der Verwaltung und Bewirtschaftung dieser Anlagen zu tun hat. Böse Zungen behaupten, es wäre nur ein schickes Wort für Hausmeister.
Ein Überblick
Bei der Arbeit handelt es sich um die Erledigung von sekundären Prozessen. Sie werden nicht direkt zur Leistungserbringung benötigt, unterstützen sie aber. Es sind sowohl technische als auch kaufmännische Fähigkeiten dafür nötig, bei weitem kein Job den man unterschätzen sollte. Meist werden diese Aufgaben von einer externen Firma erledigt, da hier nicht erst ausgebildetes Personal gesucht werden muss, sondern bereits verfügbar ist und häufig über viel Erfahrung verfügt. Der Studiengang Facility Management wird inzwischen an mehr als 20 Hochschulen angeboten. Die Ziele dieser Arbeit sind die Senkung der Betriebskosten, die Sicherung der Anlagen und deren technischen Verfügbarkeit, sowie die lange Werterhaltung der Gebäude und des Inventars. Der wichtigste Ansatz ist, dass alles ganzheitlich betrachtet wird. So lassen sich Strategie- und Arbeitspläne leichter und konkreter erstellen und man kann sich leichter den organisatorischen Problemen widmen.
Oberstes Ziel: Kosten senken
Jeder Student aus dem ersten Semester wird Ihnen drei Dinge im Schlaf aufsagen können: den Buchungssatz Soll an Haben und die zwei Betriebsregeln Gewinn maximieren und Kosten minimieren. Letzteres ist auch das Hauptaufgabe von Facility Manager. Er optimiert die betrieblichen Abläufe, um den Wert zu erhalten, die Qualität zu sichern, wenn nicht sogar zu erhöhen und den Ertrag stetig zu erhöhen.